1. Geschäftsverlauf / Allgemeine Rahmenbedingungen

1.1 Grundlagen der Gesellschaft
Aufgabe der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Thüringen mbH (MBGT) ist die Stärkung der Eigenkapitalbasis von mittelständischen Unternehmen im Freistaat Thüringen durch offene und stille Beteiligungen. Als Selbsthilfeeinrichtung der Wirtschaft stellt die MBGT in fast jeder Unternehmensphase Beteiligungskapital bis zu einem Regelhöchstbetrag von EUR 1,25 Mio. bereit. Grundsätzlich sind auf Basis der Rückgarantieerklärungen in begründeten Ausnahmefällen auch Beteiligungen bis zu einem Betrag von EUR 2,5 Mio. möglich. Aufgrund von zeitlich befristeten Ergänzungen dieser Erklärungen aufgrund der Corona-Pandemie kamen in 2021 verbesserte Bedingungen, die auch die Nutzung dieses Höchstbetrages betreffen, zur Anwendung

1.2 Wirtschaftsbericht 
Die deutsche Wirtschaft hat sich 2021 nach Angaben des statistischen Bundesamtes vom Corona-bedingten Einbruch des Vorjahres in fast allen Wirtschaftsbereichen erholt, wenngleich weniger deutlich als ursprünglich erwartet. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Verarbeitenden Gewerbe deutlich um 4,4% gegenüber dem Vorjahr. Auch die meisten Dienstleistungsbereiche verzeichneten gegenüber 2020 merkliche Zuwächse. So nahm die Wirtschaftsleistung der Unternehmensdienstleister, zu denen Forschung und Entwicklung, Rechts- und Steuerberater sowie Ingenieurbüros zählen, um 5,4 % zu. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe fiel das Wirtschaftswachstum aufgrund der anhaltenden pandemiebedingten Einschränkungen mit einem Plus von 3,0% etwas verhaltener aus. Lediglich im Baugewerbe, in dem die Corona-Pandemie im Jahr 2020 keine sichtbaren Spuren hinterlassen hatte, ging die Wirtschaftsleistung 2021 gegenüber 2020 leicht um 0,4% zurück. Laut der ersten amtlichen Schätzung des Statistischen Bundesamts ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2021 um 2,7 Prozent gewachsen. Ursprünglich wurde mit einem Plus von rund vier Prozent gerechnet. Das hat sicherlich auch mit Lieferengpässen zu tun, unter denen viele Unternehmen in der Automobilindustrie, der Elektroindustrie oder im Maschinenbau leiden. Die Engpässe bremsten die industrielle Wertschöpfung 2021 aus. Fehlende Mikrochips, Bauteile und Rohstoffe dürften die Produktion noch längere Zeit beinträchtigen. Grund für ein Minus im letzten Quartal sind unter anderem Einschränkungen im Rahmen der Virus-Pandemie. Diese belastete etwa den Einzelhandel, Hotels und Restaurants. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2021 um 3,1% gegenüber 2020 erhöht. Ausschlaggebend waren vor allem die hohen monatlichen Inflationsraten im 2. Halbjahr 2021. Die Inflationsrate hatte im Vorjahr noch bei +0,5% gelegen. Eine höhere Jahresteuerungsrate als im Jahr 2021 wurde zuletzt vor fast 30 Jahren ermittelt (1993: +4,5%). Die Inflationsrate stieg in der Eurozone im Januar 2022 auf 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat – der höchste Wert seit Juli 2008 (4,1 Prozent). Die EZB hat trotz dieser Entwicklung keine geldpolitischen Maßnahmen ergriffen.

1.3 Geschäftsverlauf 
Im vergangenen Geschäftsjahr betrug das bewilligte Volumen für stille Beteiligungen trotz der pandemiebedingten Unsicherheiten TEUR 7.383 für 17 Unternehmen. Es überstieg damit das Niveau des Jahres 2020 (TEUR 5.450 für 14 Unternehmen). Zusätzlich wurden drei offene Beteiligungen über TEUR 340 (Vorjahr fünf offene Beteiligungen mit TEUR 1.250) genehmigt. Von dem valutierenden Gesamtvolumen entfielen 66% auf die Industrie, 13% auf den Einzelhandel, 8% auf die Informationswirtschaft, 4% auf das Dienstleistungsgewerbe, 3% auf den Groß- und Außenhandel, jeweils 2% auf das Handwerk und sonstige Gewerbe sowie jeweils 1% auf Verkehr und Beherbergungsgewerbe. Für vertraglich vereinbarte Beteiligungen konnte die MBGT in 2021 Mittel in Höhe von TEUR 5.599 (Vorjahr TEUR 4.001) auszahlen. Das Kapital floss in 22 Beteiligungsunternehmen (Vorjahr 24 Beteiligungsunternehmen). Dem gegenüber stehen Abgänge in Höhe von TEUR 6.072 (Vorjahr TEUR 5.529). Hierbei handelt es sich um fünf planmäßige Rückführungen, einen Teilverkauf von Geschäftsanteilen, drei vorzeitige Rückführungen, acht ratierliche Rückführungen bereits fälliger Beteiligungen, zwei Kündigungen sowie sechs Ausfälle. Insgesamt sank damit das in Thüringer Unternehmen investierte Kapital der MBGT per Saldo in 2021 um TEUR 473 auf TEUR 40.809 zum Bilanzstichtag. Für ein Volumen von TEUR 100 (Vorjahr TEUR 3.250) standen zum Stichtag die Auszahlungsvoraussetzungen aus. Für geschlossene Beteiligungsverträge wurden TEUR 8.254 noch nicht ausgezahlt. Die Bürgschaftsbank Thüringen GmbH besorgt die Geschäfte der MBGT, die – mit Ausnahme der Geschäftsführer – über kein eigenes Personal verfügt

2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1. Ertragslage
Die MBGT berechnet nach ihren Geschäftsbedingungen und entsprechend den Vereinbarungen in den Gesellschaftsverträgen über die stillen Beteiligungen als Beteiligungsentgelt feste und gewinnabhängige Vergütungen. Die Erträge aus Beteiligungen betrugen TEUR 3.570 und lagen damit um TEUR 218 über dem Vorjahresniveau (TEUR 3.352). Darin enthalten ist der Verkaufserlös von Geschäftsanteilen einer offenen Beteiligung über TEUR 604. Ursache für den Rückgang der laufenden Erträge ist insbesondere der tendenziell sinkende Marktzins bei den festen Entgelten für neue Beteiligungen. Die Eigenmittel wurden analog zum Vorjahr überwiegend zur Refinanzierung von Beteiligungen verwendet. Zinserträge für Geldanlagen wurden aufgrund der Zinssituation nicht erzielt. Die Erträge aus Geschäftsbesorgung in Höhe von TEUR 61 (Vorjahr TEUR 67) resultieren aus der Bearbeitung der Mikromezzaninbeteiligungen. Entsprechend den Regeln aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag mit der BBT werden ein Teil der festen Entgelte und die Bearbeitungsgebühren an die Bürgschaftsbank in Höhe von TEUR 1.074 zur Deckung der allgemeinen Verwaltungs- und der Personalkosten abgeführt (Vorjahr TEUR 1.199). Die Refinanzierungsaufwendungen sowie die sonstigen Zinsaufwendungen (TEUR 370) sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 119 gesunken (TEUR 489). Im Berichtsjahr bildete die MBGT Einzelwertberichtigungen auf Beteiligungen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 412 (Vorjahr TEUR 1.230). Im Gegenzug konnten Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 199 (Vorjahr TEUR 526) aufgelöst werden. Zum Bilanzstichtag ist der einzelwertberichtigte Beteiligungsbestand um TEUR 3.001 auf TEUR 11.992 (Vorjahr TEUR 14.993) gesunken, was einem Anteil von 29,4 % (Vorjahr 36,3 %) entspricht. Die MBGT erzielte im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss von TEUR 1.185 (Vorjahr TEUR 580). Unter Berücksichtigung der Planung, der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der unverändert vorsichtigen Risikopolitik wird das Ergebnis als gut eingeschätzt. Der Jahresüberschuss 2021 wurde gemäß § 14 des Gesellschaftsvertrages in die Gewinnrücklage eingestellt.

2.2. Vermögens- und Finanzlage
Die MBGT weist zum 31.12.2021 eine Bilanzsumme von TEUR 42.707 (Vorjahr TEUR 44.720) aus. Die Aktiva bestehen im Wesentlichen aus den stillen Beteiligungen im Finanzanlagevermögen in Höhe von TEUR 35.309, die im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 35.871) um TEUR 562 abgenommen haben. Im Umlaufvermögen sind die Guthaben bei Kreditinstituten mit TEUR 607 (Vorjahr TEUR 4.370) und die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit TEUR 4.543 (Vorjahr TEUR 2.743) ausgewiesen. Das Stammkapital von TEUR 9.958 ist vollständig eingezahlt. Unter Hinzurechnung von Kapitalrücklage sowie Gewinnrücklage einschließlich eingestelltem Jahresüberschuss verfügt die Gesellschaft über ein bilanzielles Eigenkapital in Höhe von TEUR 28.607, das sich gegenüber dem Vorjahresstichtag (TEUR 27.422) um das ausgewiesene Jahresergebnis (TEUR 1.185) erhöhte. Damit ist die Eigenkapitalquote auf 67,0% (Vorjahr 61,3%) gestiegen. Die Passiva enthalten des Weiteren fristenkongruent zu den einzelnen Beteiligungen aufgenommene KfW-Refinanzierungsdarlehen in Höhe von TEUR 13.320 (Vorjahr TEUR 16.105) sowie weitere Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 405 (Vorjahr TEUR 810). Der für ERP-Beteiligungsprogramme eingeräumte Kreditrahmen beträgt nach Anpassung im Jahr 2015 TEUR 35.000 für kurz- bis mittelfristigen Refinanzierungsbedarf. Zum 31.12.2021 ist dieser mit TEUR 20.795 (Vorjahr TEUR 20.105) belegt. In den weiteren Verbindlichkeiten sind zur Auszahlung vorgesehene und zur Verfügung durch die NBank gestellte sowie vereinnahmte abzuführende Entgelte an die NBank in Höhe von TEUR 184 (Vorjahr TEUR 227) aus dem Mikromezzaninfonds Deutschland enthalten. Diese werden durch die MBGT treuhänderisch verwaltet. Die Rückstellungen beinhalten die Pensionsrückstellungen für ein ehemaliges Mitglied der Geschäftsführung in Höhe von TEUR 292 (Vorjahr TEUR 298). Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 81 (Vorjahr TEUR 84). Die Liquidität der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Basis ist der Bestand an kurzfristig verfügbaren Bankguthaben. Die Liquidität wird weiterhin gesichert durch eine grundsätzliche fristenkongruente Refinanzierung durch die KfW bei Beteiligungszusagen und das Wahlrecht des Abrufs der Refinanzierung innerhalb eines Jahres. Die Geschäftsführung sieht die Vermögensund Finanzlage als geordnet an

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Risikobericht
Zur Begrenzung der Adressenausfallrisiken werden Beteiligungen durch die MBGT grundsätzlich unter Hereinnahme von im Regelfall 72 %igen Garantien der BBT eingegangen. Für alle erkennbaren Risiken unter Annahme einer voraussichtlich dauernden Wertminderung wurde durch die Bildung von Wertberichtigungen Vorsorge getroffen. Dem Eigenobligo von TEUR 13.942 (Vorjahr TEUR 12.951) aus den im Bestand befindlichen 147 Beteiligungen (Vorjahr 145 Beteiligungen) und Entgeltforderungen stehen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen in Höhe von TEUR 3.482 (Vorjahr TEUR 3.847) gegenüber. Unter Einbeziehung des Eigenkapitals sind alle eventuellen Risiken vollständig abgedeckt. Die seit 01.01.2018 geltenden Rückgarantieerklärungen (Garantieübernahme durch die BBT: 72 % und maximale Laufzeit für Beteiligungsverträge 10 Jahre) wurden am 22.12.2020/ 12.01.2021 rückwirkend zum 01.11.2020 und zunächst befristet bis zum 30.06.2021 geändert. Für bis zum 30.04.2022 formal und ordnungsgemäß dokumentierte Anträge wurde die Rückgarantieerklärung am 28.12.2021/ 03.01.2022 bis zum 30.06.2022 verlängert. Die Garantieübernahme durch die BBT beträgt bis zu diesem Zeitpunkt im Regelfall 80 %. Die notwendige Risikovorsorge wird dabei durch die Gesellschaft unter Berücksichtigung der Entwicklung der Bonität des Beteiligungsnehmers getroffen. Die Beteiligungen werden jährlich nach Vorlage der Jahresabschlüsse mittels des Ratingsystems des Verbandes Deutscher Bürgschaftsbanken und weitergehender Analysen bewertet und laufend im Rahmen des Risikomanagements überwacht. Die Risikobeurteilung im Neugeschäft erfolgt mittels der zu erstellenden Beteiligungsgutachten des potenziellen Beteiligungsunternehmens. Basis sind die betriebswirtschaftlichen Daten der Unternehmen, Betriebsbesuche und Gespräche mit der Geschäftsleitung. Die Ergebnisse werden mit abschließender Stärken-/Schwächen-Analyse den Entscheidungsgremien Beteiligungsausschuss in einer ausführlichen Vorlage vorgelegt. Branchenmäßige Klumpenrisiken sind durch die Tätigkeit in allen Wirtschaftszweigen weitgehend ausgeschlossen. Das Liquiditätsrisiko ist durch das vergleichsweise konstante Geschäft und die jederzeit verfügbaren Bankguthaben gering

3.2. Chancen- und Prognosebericht
Im Zuge der Bewältigung der Corona-Krise haben Bund und Land mit Wirkung vom 01.11.2020 und für bis zum 30.04.2022 gestellte Anträge bis zum 30.06.2022 ihre Bedingungen zur Übernahme von Garantien angepasst. Insbesondere die zunächst angekündigte Möglichkeit der Finanzierung von Betriebsmitteln wurde jedoch stark eingeschränkt. Daher sind hieraus keine nennenswerten zusätzlichen Impulse für die Vergabe von stillen Beteiligungen entstanden. Das ifo-Institut rechnet im ersten Quartal 2022 mit einer Rückkehr zum Vorkrisenniveau – ein halbes Jahr später als bisher. Mit der Verlangsamung des Infektionsgeschehens und dem Fortschritt bei den Impfungen gegen Covid-19 dürften die bestehenden wirtschaftlichen Beschränkungen allmählich aufgehoben werden. Ab dem Frühjahr 2022 sollte der Aufschwung den Prognosen zufolge an Fahrt gewinnen. Kurzfristig dämpfend wirken die Engpässe bei der Lieferung von Vorprodukten, so dass sich der industrielle Boom im weiteren Verlauf etwas abkühlen dürfte. Allerdings wurde der Zuwachs für das Jahr 2022 um 1,4 Prozentpunkte gesenkt. Die Verschiebung der konjunkturellen Dynamik vom nächsten ins übernächste Jahr ist weitgehend der vierten Coronawelle und den Produktionsschwierigkeiten im Verarbeitenden Gewerbe geschuldet. Die Bundesbank-Projektionen für die Inflationsrate liegen durchgehend deutlich höher als noch im Juni des vergangenen Jahres erwartet. Für 2022 wird mit einer Inflationsrate von 3,2 Prozent gerechnet. Der Anstieg gehe nicht nur auf seit längerem bekannte Sondereffekte zurück. Im Durchschnitt des kommenden Jahres dürfte die Inflationsrate aufgrund dieser Einflüsse noch weiter auf 3,6 Prozent steigen. Die EZB musste zwar eingestehen, dass man mit den Inflationsprognosen falsch gelegen habe – eine Änderung der Geldpolitik und damit eine Zinswende ist mit dieser Erkenntnis jedoch nicht verbunden und aktuell nicht abzusehen. Ob die vorstehenden Prognosen nach dem militärischen Angriff Russlands auf die Ukraine Ende Februar Bestand haben werden, bleibt bei der volatilen Lage (Stand: 07.03.2022) abzuwarten. Vorzeitige Kündigungen von Beteiligungen liegen für 2022 in Höhe von TEUR 1.550 vor. Zusätzlich steht die planmäßige Rückzahlung von sechs Beteiligungen mit einem Volumen von TEUR 2.184 an. Für drei weitere – in 2022 ursprünglich endfällige – Beteiligungen sollen ratierliche Rückführungsvereinbarungen getroffen werden. Der Geschäftsplan weist für 2022 ein Neugeschäftsvolumen in Höhe von EUR 7,0 Mio. für stille Beteiligungen aus. Insgesamt rechnen wir für 2022 auch unter Berücksichtigung der außergewöhnlichen Gesamtsituation mit einem leicht steigenden Beteiligungsvolumen für stille Beteiligungen. Der Durchschnitt der festen Entgelte wird weiter leicht sinken, weil die Konditionen an das niedrige Zinsumfeld angepasst wurden. Die Aufwendungen für Refinanzierungen werden sich um 28,3 % rückläufig entwickeln, da weniger Refinanzierungsmittel benötigt werden. Die Aufwendungen für die Geschäftsbesorgung durch die Bürgschaftsbank Thüringen GmbH werden sich um 24,8 % erhöhen, weil die Verrechnungssätze im Geschäftsbesorgungsvertrag ab dem 01.01.2022 angepasst wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden sich voraussichtlich leicht erhöhen. Insgesamt wird sich das operative Ergebnis – ohne Berücksichtigung von Erlösen aus dem Verkauf von Geschäftsanteilen – 2022 gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um ca. 17,7 % verringern. Für 2022 rechnen wir mit einem negativen Bewertungsergebnis, das sich jedoch bei einer positiven Wirtschaftsentwicklung deutlich unterhalb des Berichtsjahres bewegen wird. Die Geschäftsführung geht im Vergleich zum Jahresergebnis 2021 für das Geschäftsjahr 2022 von einem weiterhin zufriedenstellenden positiven Jahresergebnis aus. Wesentliche Risiken für die Geschäftsentwicklung der MBGT werden derzeit durch die Geschäftsführung nicht gesehen.

Erfurt, 18. März 2022

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Thüringen mbH

Michael Burchardt Stefan Schneider